Beim Nachmessen bestätigt: Nachrichten und Newsletter wirken.

Wer nicht gerade die Website für eines der ganz großen Markenflaggschiffe betreut, kennt die ständigen heftigen Aufs und Abs im Sichtbarkeitsindex, die bei der Suchmaschinenoptimierung zu Tage treten. Interessante Erkenntnisse liefern die dabei auftretenden Spitzenwerte.

Eigentlich wünschen wir uns beim Sichtbarkeitsindex bestenfalls leichte Schwankungen mit einem stetigen Aufwärtstrend. Den eingangs erwähnten Markenflaggschiffen wie etwa BMW, Amazon, Spiegel etc. glückt das auch meistens.

Anders das Bild bei den kleineren Websites. Da sehen wir überwiegend erratisch gezackte Kurven. Wenn denn überhaupt ein Trend erkennbar ist, dann geht der eher seitwärts. Spannende Erkenntnis liefert sehr häufig der detaillierte Blich auf die oberen Spitzenwerte. 

Untersucht man nämlich, was kurz vor Erreichen dieser Spitzenwerte passierte, dann stellt man fest, dass eine Nachricht dazukam oder ein Newsletter versandt wurde. Die Sichtbarkeit steigt steil an. Allerdings um danach auch genauso schnell wieder im Keller zu verschwinden, wenn nachrichtentechnisch nicht nachgelegt wird. Genauso spannend: An manchen Kurven können wir sogar personelle Veränderungen exakt ablesen. Das nebenstehende Bild zeigt ein Beispiel für diese Beobachtungen.

Fazit: Es lohnt sich, mehr Nachrichten und Newsletter zu publizieren. Und personelles Engagement hilft. Die fatalistische Haltung, man könne an der Sichtbarkeit in den Suchmaschinen ohnehin nicht viel machen, weil Google die Regeln ständig ändere, ist hiermit einmal mehr widerlegt.
 

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