Software-Pflege - was passiert da eigentlich? (Teil 1 von 3)

Monatlich etwa 1,5 % des ursprünglichen Softwarepreises sind üblicherweise für Software-Pflege und Sicherheitsupdates fällig - ein guter Grund, einmal zu erklären, was da eigentlich alles passiert.

Um es vorneweg klarzustellen, ein gutes Geschäft kann Software-Pflege dann sein, wenn eine Standardsoftware Hunderttausende oder mehr Installationen hat. Bei ein paar hundert Anwendern ist es in der Regel ein Geschäftsbereich spürbar entfernt von der Kostendeckung. Unverzichtbar ist die Pflege dennoch - und zwar für Anwender wie Dienstleister gleichermaßen.

Zu den Anforderungen und Aufwendungen für Sicherheitsupdates haben wir in unserem Beitrag "Warum wir bei Sicherheitsupdates immer so schnell handeln (müssen)" berichtet und die Geschichte hinter der laufenden Verfügbarkeitsüberwachung mit einer weltweiten Infrastruktur erzählt der Blogbeitrag "Wie funktioniert eigentlich die Verfügbarkeitsprüfung beim GKMB Webservice?". Konzentrieren wir uns daher auf die Software-Pflege, die unter Anderem folgende Aufgaben umfasst:

  • Unterstützung neuer Geräte
  • Anpassung an Änderungen in den Betriebssystemen und Middleware
  • Anpassung an neue oder geänderte Browser
  • Anpassung an gesetzliche oder andere regulatorische Bestimmungen
  • Funktionale Erweiterungen und Verbesserungen
  • Berücksichtigung neuer Sicherheitserkenntnisse
  • Fehlerbehebung

Unterstützung neuer Geräte

Beginnen wir mit dem wohl dynamischsten Aspekt. Es gab eine Zeit - so lang ist noch gar nicht her - da hatten praktisch alle Bildschirme ein Seitenverhältnis von 4:3 und eine Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten.

Heutige Websites und Newsletter werden auf tausenden verschiedener Geräte von Smartphone bis zum 4-Meter Heimkino konsumiert. Die alten Geräte verschwinden kaum - neue kommen jeden Tag hinzu.

Aktuell müssen wir unsere Arbeiten auf rund 500 verschiedenen Arbeitsumgebungen testen. Diese Zahl ergibt sich aus der Nichtberücksichtigung von Geräten mit unter 0,5 % Marktanteil und durch Gruppenbildung sehr ähnlicher Geräte.

Derzeit kommen jedes Jahr so etwa 20 neue Gerätefamilien dazu. Insgesamt 200 allgemeine Extensions und eigene von GKMB entwickelte Module müssen getestet werden und gegebenenfalls angepasst werden.

Anpassung an Änderungen in den Betriebssystemen und Middleware

Die Zahl der Betriebssysteme-Varianten ist im Vergleich dazu wesentlich überschaubarer, allerdings aber in der Tiefe der erforderlichen Anpassungen wesentlich komplexer. Die wesentlichen aktuell zu unterstützenden Betriebssysteme sind die Windows in zahlreichen Varianten, alle Linux-Versionen, Mac OD von Apple und drei mobile Syteme mit Android, IOS und Windows Mobile.

Es vergeht kaum eine Woche ohne irgendein Update. Glücklicherweise sind Programmänderungen seltener erforderlich, getestet werden muss trotzdem.

Es dauert übrigens nicht mehr lang, dann kommen 2 bis 3 neue Betriebsystemfamilien dazu: Die Autovarianten der mobilen Betriebssysteme.

Dieses Thema werden wir mit zwei weiteren Beiträgen fortsetzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Autor: Joachim Geffken     Thema: GKMB Intern, Technologie, Rundumservice

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